Die Metamorphose der Ware und die handelnden Personen

 Triade Nr. 174: Marx, K. (1867 / 2011). Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. 7. Auflage. Stuttgart: Kröner. S.86 u. 117.

Die Gesamtmetamorphose einer Ware unterstellt, in ihrer einfachsten Form, vier Extreme und drei handelnde Personen. Erst tritt der Ware das Geld als ihre Wertgestalt gegenüber, die jenseits, in fremder Tasche, sachlich harte Realität besitzt. So tritt dem Warenbesitzer ein Geldbesitzer gegenüber. Sobald die Ware nun in Geld verwandelt, wird letzteres zu ihrer verschwindenden Äquivalentform, deren Gebrauchswert oder Inhalt diesseits in anderen Warenkörpern existiert. Als Endpunkt der ersten Warenwandlung ist das Geld zugleich Ausgangspunkt der zweiten. So wird der Verkäufer des ersten Aktes Käufer im zweiten, wo ihm ein dritter Warenbesitzer als Verkäufer gegenübertritt. […] In jeder der beiden Phasen stehen sich dieselben zwei sachlichen Elemente gegenüber, Ware und Geld — und zwei Personen in denselben ökonomischen Charaktermasken, ein Käufer und ein Verkäufer. Jeder der beiden Kreisläufe ist die Einheit derselben entgegengesetzten Phasen, und beidemal wird diese Einheit vermittelt durch das Auftreten von drei Kontrahenten, wovon der eine nur verkauft, der andere nur kauft, der dritte aber abwechselnd kauft und verkauft.