AM III/ P

In meiner Installation AM III/ P wird ein Teil des Perceptrons (die A-Units) räumlich nachgebildet und zum analogen, begehbaren Instrument. Die Modelle bilden den Assoziationsraum. Zusammen mit den Betrachter*innen entsteht dann die Assoziativmaschine. Als Akteur*innen bewegen wir uns in der Ausstellung als lebendige ›Rechenwerke‹.

Die Maschine in Aktion: Manuell erstelltes Okulogramm
Die Maschine in Aktion: Manuell erstelltes Okulogramm

Jedes Modell ist mit Quellen- und Herkunftsangabe sowie einem erklärenden Text (a. d. Quellenmaterial) versehen. (1) Die Anordnung der Modelle im Raum ist frei wählbar. Die Leerstellen bilden Brüche und / oder Brücken, die im kreativen Prozess der Anordnung entstehen. (2) Im Einzelstudium aber auch im Gespräche miteinander können dann verschiedenste Zugänge zu dem Material entwickelt werden und assoziative, bisoziative und dissoziative Effekte entstehen.

Die ersten Erprobungen fanden statt im Kunstraum der Hochschule der Künste Zürich und im Galeriegang der Virtual Identity AG in München.

Kunstraum der Zürcher Hochschule der Künste*, 15. Mai 2017

Virtual Identity AG, München, Juni – Dezember 2019

 

* Credits: C. Aeberhard, Gerhard M. Buurman